Hoffnung - Glaube - Angst und Dankbarkeit
@ Annette Loos · Sunday, Jan 10, 2021 · 3 Minuten Lesedauer · Update at Jan 10, 2021


Ich will es gleich vorweg sagen: Ich HOFFE dass alles gut wird und ich GLAUBE auch, dass alles gut wird.
Ich HOFFE zum Beispiel, dass die Korruption auf dieser Welt ein Ende nimmt. Die fängt im Kleinen an und hört im Großen auf.

Ein Beispiel: ich HOFFE, dass der Versicherungs- oder Bankangestellte (und die Vorgesetzten, die das von ihm verlangen) einmal persönlich dafür geradestehen muss, wenn er einem nicht wissenden Kunden wenig nützliche oder gar nutzlose Produkte aufgeschwatzt hat, nur weil er selber einen finanziellen Vorteil davon hat….

Oder ganz aktuell: Ich HOFFE, dass im Gesundheitswesen der Behandler, der dem Patienten Gutes tut, gerecht entlohnt wird. Und der Behandler persönlich dafür geradestehen muss, wenn er dem Patienten wenig nützliche, schlimmstenfalls auf lange Sicht schädliche Behandlungen angedeihen lässt, nur weil er selber davon einen finanziellen Vorteil hat.
Ich HOFFE …. diese Liste lässt sich noch auf andere Bereiche ausweiten …

Ich GLAUBE, dass auf eine Krise die Blütezeit folgt, auf einen Mangel die Fülle, auf Rückzug das Wachstum, auf Unrecht die Gerechtigkeit folgt ….. weil es in der Natur und der Geschichte eben schon immer so war!


Was können wir tun wenn uns doch mal die ANGST packt? …… ATMEN!
Ich stelle Euch hier eine ganz einfache Atemübung vor …. sie nennt sich die Reiskorn-Übung. Sie heißt so, weil wir beim Atmen das chinesische Zeichen für Reiskorn mit dem Kopf nachzeichnen. Wir kommen bei der Atemübung zur Ruhe, denn wo Entspannung ist, da ist für Angst kein Platz.

Wir bewegen dabei sanft unsere Kopf- und Nackenmuskulatur und lockern sie und sorgen so auch körperlich für Entspannung. Das Blut, die Lymphe fliesst wieder ungehindert, uns geht es gut, wir sind entspannt.

Du atmest durch die Nase ein und durch den Mund aus. Du bleibst immer unter der Schmerzgrenze. Du bestimmst Dein eigenes Tempo.

Zuerst einatmen und dabei nach links oben schauen - ausatmen und zurück
dann wieder einatmen und nach rechts oben schauen - ausatmen und zurück
dann einatmen und nach links über die Schulter schauen - ausatmen und zurück
das gleiche nach rechts über die Schulter - ausatmen und zurück
dann gerade nach oben - ausatmen und zurück
dann gerade nach unten - ausatmen und zurück
zuletzt nach links unten - ausatmen und zurück
und nach rechts unten und beim ausatmen zurück.

Fertig!

Wiederhole die Übung sooft wie es Dir guttut. So einfach! Und die einzelne Sequenz dauert nicht lange. Du kannst die Atemübung auch nur einmal machen, weil Du gerade für kurze Zeit alleine im Bad oder in der Firma in der Kaffeeküche bist und Dich kurz sammeln willst, weil Dich was oder wer gerade genervt hat :-), oder …. da fällt Dir bestimmt die eine oder andere Gelegenheit dazu ein.

Ich bin DANKBAR, dass wir gerade auf einem so schönen Fleck unserer Erde leben dürfen und ich bin DANKBAR, dass wir für die Erhaltung des Schönen und Guten auf der Erde beitragen dürfen.

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